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So melden Sie sich korrekt an
  • Wählen Sie die 2 Workshops am Vormittag und 2 Workshops am Nachmittag aus
  • Jede teilnehmende Person muss einzeln angemeldet werden
Hinweise:
  • Wir sind bestrebt, dass Sie alle von Ihnen gewählten Workshops besuchen können. In Ausnahmefällen müssen wir eventuell andere Zuteilungen vornehmen.
  • Möchten Sie z.B. mehr als drei Teilnehmende aus Ihrer Organisation anmelden, können Sie uns auch eine Liste mit Personenangaben und Workshop-Wahl mailen, damit Sie die Erfassung nicht mehrfach durchführen müssen.
Nach der korrekten Anmeldung wird ein Anzeige mit "erfolgreiche Anmeldung" angezeigt und Sie erhalten eine kurze Bestätigung per E-Mail. Die ausführlichen Angaben folgen dann ab dem 15. Januar 2020. Bei Unklarheiten können Sie uns gerne eine E-Mail an info@netzwerk-demenz.ch senden.

Nun hoffen wir es klappt alles und freuen uns auf Ihre Teilnahme(n).
Vormittag - VM1

Drei wichtige D: Demenz-Delir-Depression

Barbara Mary Hiss Fischer

Voraussetzung für eine adäquate Behandlung ist die korrekte Diagnose, wobei die Unterscheidung in der Praxis zwischen Depression, Demenz und Delir nicht immer einfach ist. Doppeldiagnosen und Übergänge komplizieren
das Bild zusätzlich. Wie können wir trotzdem therapeutisch Unterstützung bieten?

Weitere Personenangaben zu Barbara Mary Hiss Fischer finden Sie im Tagungsprogramm.

Vormittag - VM2

Achtsam dabei sein und bleiben - Umgang mit der Fürsorgemüdigkeit bei der Arbeit mit dementen Menschen

Regula Saner

Die Betreuung und Pflege von dementen Menschen wird immer wieder zur Herausforderung. Welche Faktoren spielen bei der sogenanten Fürsorgemüdigkeit eine Rolle. Sie erfahren wie Übungen und eine Haltung
der Achtsamkeit und des Mitgefühls die Fachpersonen zusätzlich – zu den bekannten Copingstrategien – unterstützen.

Weitere Personenangaben zu Regula Saner finden Sie im Tagungsprogramm.

Vormittag - VM3

Sterbe- und Suizidwünsche bei Menscehn mit Demenz

Klaus Bally

In diesem Workshop erarbeiten die TeilnehmerInnen Grundlagen, die sie befähigen sollen, mit Demenzbetroffenen und deren Angehörigen über aufkommende Sterbe- und Suizidwünsche zu sprechen. Dabei geht es um die gesetzlichen Grundlagen, die medizin-ethischen Richtlinien, das Abschätzen der Urteilsfähigkeit und die dafür benötigte kommunikative Kompeten.

Weitere Personenangaben zu Klaus Bally finden Sie im Tagungsprogramm.

Vormittag - VM4

Leben mit dementen Angehörigen - Freuden und Leiden der betreuenden Personen

Bettina Ugolini

Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz wird, wennvorhanden, zu einem grossen Teil von Angehörigen übernommen. Hier stehen EhepartnerInnen und erwachsene Kinder einer ganz besonderen
Herausforderung gegenüber. Oft leiden sie ab einem gewissen Zeitpunkt mehr als die Betroffenen. In diesem Workshop werden die Teilnehmenden sich detailliert mit den vielfältigen Aufgaben, Belastungen und Rollenveränderungen von betreuenden Angehörigen auseinandersetzen und Wege suchen ihnen kompetent und emphatisch zu begegnen.

Weitere Personenangaben zu Bettina Ugolini finden Sie im Tagungsprogramm.

Nachmittag - NM5

Palliative Care und Demenz - Schwierigkeiten in der ambulanten Versorgung aus der Sicht des Hausartzes

Hagen Scheerle

Die palliative Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase stellt eine grosse Herausforderung für die ambulante Medizin dar. Die Betreuung schwerstkranker Menschen bewegt sich dabei in einem Spannungsfeld
aus komplexen Anfordungen an die Betreuenden. Themen wie die Symptomkontrolle am Lebensende, Hunger und Durst, Patientenverfügung, Delir und familiäre Konflikte nehmen viel Raum ein. Nicht zuletzt spielt
aber auch der Wunsch nach dem Sterben zu Hause in einer Zeit gesundheitspolitischer Umbrüche und knapper ökonomischer Ressourcen eine immer grössere Rolle.

Weitere Personenangaben zu Hagen Scheerle finden Sie im Tagungsprogramm.

Nachmittag - NM6

Silver Rainbows: Spezifische Bedürfnisse der LGBTIQ*-Bevölkerung im Alter

David Garcia Nunez

Bis vor wenigen Jahren juristisch verfolgt und medizinisch pathologisiert und nun «ganz normal» in jedem Alters- und Pflegezentrum: Die homo und bisexuellen Personen und trans- und intersexuelle Menschen werden
zunehmend älter und stellen Institutionen, die ältere Menschen betreuen und begleiten, vor neue Fragen. Im Rahmen des Workshops werden Begrifflichkeiten geklärt und Antworten auf diese Fragestellungen erarbeitet.

Weitere Personenangaben zu David Garia Nunez finden Sie im Tagungsprogramm.

Nachmittag - NM7

Auf möglichen Missbrauch richtig reagieren - Rolle und Aufgaben der KESB

Patrick Fassbind

Vulnerable demente Menschen werden nicht selten Opfer von finanziellem, körperlichem und psychischem Missbrauch. Dies geschieht sehr häufig nicht böswillig, sondern weil das betreuende Umfeld überfordert ist. Wie
kann darauf richtig reagiert werden und welche Rolle und Aufgaben hat die KESB dabei? Diese und andere in diesem Zusammenhang relevante Fragen sollen im Workshop beantwortet werden.

Weitere Personenangaben zu Patrick Fassbind finden Sie im Tagungsprogramm.

Nachmittag - NM8

Halluzinationen und Wahnstörungen bei Demenzen

Josef Grossmann

«…Wenn George Clooney aus dem Fernseher steigt…» Im Verlaufe einer Demenzerkrankung kommt es häufig zur Entwicklung von subjektiven Gegenwirklichkeiten und wahnhaften Erlebnissen. Die Ursachen sind
vielfältig, meist jedoch sind sie bedingt durch den allmählichen Verlust der kognitiven Kontrollinstanzen. Neben einer Begriffsbestimmung und differentialdiagnostischen Abgrenzung, beispielsweise hin zu den verschiedenen
dellusionalen Mißidentifikationsphänomenen, sowie den therapeutischen Implikationen, soll die Frage bearbeitet werden, wie wir im therapeutischen Team mit solchen Symptomen umgehen können.

Weitere Personenangaben zu Josef Grossmann finden Sie im Tagungsprogramm.

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